Alicante

Neues Privatkrankenhaus in Alicante: IMED eröffnet Klinik

Titelkarte: Neues Privatkrankenhaus in Alicante: IMED eröffnet Klinik (mit KI-Illustration).

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 8. November 2026, 13:57 Uhr

In Alicante hat ein neues Privatkrankenhaus eröffnet. Für Privatversicherte und Selbstzahler kommen damit weitere Fachrichtungen, eine 24-Stunden-Notaufnahme und neue Diagnostik hinzu.

In Alicante hat IMED am 8. November 2026 sein erstes Krankenhaus in der Stadt eröffnet. Der Betrieb beginnt am 9. November 2026. Für Privatversicherte und Selbstzahler entsteht damit in Alicante ein weiteres großes Angebot für Arzttermine, Diagnostik, Operationen und Notfälle.

Das neue IMED Alicante liegt im Bereich Vistahermosa Norte. Es ist mit mehr als 30.000 Quadratmetern das größte private Allgemeinkrankenhaus der Stadt. Nach Benidorm, Elche und Alcoy ist es das vierte Krankenhaus der Gruppe in der Provinz Alicante.

Welche Angebote hinzukommen

Das Haus ist als allgemeines Krankenhaus mit allen medizinischen Diensten und Fachrichtungen konzipiert. Besonders genannt werden Pädiatrie, Geburtshilfe und Gynäkologie, Traumatologie und orthopädische Chirurgie sowie Allgemeinchirurgie. Vorgesehen sind bis zu 100 externe Sprechzimmer für medizinische und chirurgische Fachgebiete.

Das Krankenhaus hat 98 Zimmer, darunter zehn Suiten, 14 allgemeine integrierte Operationssäle und einen Raum für interventionelle Eingriffe. Im chirurgischen Bereich stehen ein da-Vinci-Roboter für Eingriffe unter anderem in der Urologie, gynäkologischen Onkologie und Allgemeinchirurgie sowie ein Mazor-Roboter für Neurochirurgie und Traumatologie bereit. IMED Alicante ist damit das erste Privatkrankenhaus in der Valencianischen Gemeinschaft mit diesem System.

Notaufnahme und Bildgebung

Hinzu kommt eine Notaufnahme rund um die Uhr. Sie arbeitet mit 12 Behandlungsplätzen und hat Ultraschall sowie digitale Radiologie direkt integriert, damit Untersuchungen in der Notaufnahme sofort möglich sind.

In der Bildgebung bietet das Krankenhaus zwei Magnetresonanztomographen mit 3 Tesla und 1,5 Tesla, einen CT mit 128 Schichten sowie digitale Radiologie, telemando, Knochendichtemessung, digitale Mammographie mit Stereotaxie, Orthopantomographie und digitalen Ultraschall. Die Abteilung für Nuklearmedizin mit digitalem PET-CT und Gammakamera soll in den kommenden Monaten in Betrieb gehen.

Mutter-Kind-Bereich und Intensivstationen

Ein Schwerpunkt ist die Mutter-Kind-Einheit. Sie umfasst einen Geburtsbereich mit vier Räumen für Eröffnungsphase und Geburt, einen eigenen OP für Kaiserschnitte sowie eine neonatale und pädiatrische Intensivstation mit zehn Plätzen für Neugeborene und zwei Zimmern für pädiatrische Patienten. Die Intensivstation für Erwachsene hat sieben Plätze, davon zwei für Isolationspatienten.

Außerdem soll das Krankenhaus mehrere spezialisierte Einheiten der Gruppe aufnehmen, darunter Ilahy Medizin und ästhetische Chirurgie, IMED Dental, Augenheilkunde, Kardiologie sowie Physiotherapie und Rehabilitation.

Das Krankenhaus startet mit mehr als 250 Beschäftigten und soll im Vollbetrieb 500 Fachkräfte haben.

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