La Mata soll 15 neue Sprechzimmer bekommen

Symbolbild, KI-generiert
Für viele Einwohner und Überwinterer im Norden von Torrevieja könnte sich die medizinische Versorgung in La Mata künftig verbessern: Die Conselleria de Sanidad hat den nächsten Schritt für eine Erweiterung des Gesundheitszentrums an der Avenida de Holanda 51 eingeleitet. Ausgeschrieben ist zunächst die Ausarbeitung des Bauprojekts. Vorgesehen sind 15 neue Sprechzimmer, eine teilweise Aufstockung des Gebäudes und eine größere Nutzfläche.
Wie Alicante Plaza berichtet, liegt das Budget für diese Planungsleistung bei 90.446,49 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die eigentlichen Bauarbeiten sind damit noch nicht vergeben. Der Vorentwurf beziffert die Kosten für den Ausbau auf 2.059.929,58 Euro inklusive Steuern.
Was geplant ist
Das bestehende Gesundheitszentrum soll von derzeit 1.575,62 auf 2.264,36 Quadratmeter wachsen. Das wären 688,74 Quadratmeter mehr und damit rund 44 Prozent zusätzliche Fläche.
Geplant sind Erweiterungen an drei Gebäudeteilen. Zwei davon sollen ebenerdig vergrößert werden. Dort würden zehn neue Sprechzimmer und weitere Flächen für die Patientenbetreuung entstehen. Auf einem dritten Gebäudeteil ist eine zusätzliche Etage vorgesehen. Dort sollen fünf weitere Sprechzimmer sowie Neben- und Serviceräume untergebracht werden.
Vorgesehen sind außerdem ein barrierefreier Aufzug und eine Treppe, damit die neuen Bereiche mit dem Rest des Zentrums verbunden werden. Laut Vorentwurf sollen alle neuen Sprechzimmer und Wartebereiche Fenster nach außen bekommen, um Tageslicht und natürliche Belüftung zu ermöglichen.
Auch der Parkplatz wird verändert
Weil ein Teil der Neubauten auf Flächen entstehen soll, die bisher als Parkplatz dienen, muss auch das Außengelände neu geordnet werden. Dafür sind nach den Unterlagen Arbeiten auf rund 1.400 Quadratmetern vorgesehen. Allein dieser Teil ist mit 262.061,80 Euro veranschlagt.
Trotz des Umbaus sollen am Ende 54 Stellplätze erhalten bleiben. Im Vorentwurf heißt es, dass nach den städtebaulichen Vorgaben mindestens 46 nötig wären.
Noch kein Baustart
Wichtig für Patienten: Der aktuelle Schritt betrifft nur die Vergabe der technischen Planung. Unternehmen können ihre Angebote dafür bis zum 26. Oktober 2026 einreichen. Der Auftrag selbst hat eine vorgesehene Laufzeit von zwei Monaten.
Erst danach können das Grund- und Ausführungsprojekt fertiggestellt und die weiteren Verwaltungsverfahren abgeschlossen werden. Erst in einem späteren Schritt könnten dann die Bauarbeiten ausgeschrieben werden.
Der Vorentwurf stammt vom Architekten Iván Gonzálvez Escolano und datiert auf Dezember 2024. Darin wird die Bauzeit für die Arbeiten auf 18 Monate geschätzt. Diese Frist ist laut Bericht aber noch vorläufig und muss in den nächsten Verfahrensschritten konkretisiert werden.


