
Almoradí schreibt Umbau der Avenida Doctor Marañón aus
Symbolbild, KI-generiert
Almoradí hat den Umbau der Avenida Doctor Marañón ausgeschrieben, einer der wichtigsten Zufahrtsstraßen der Stadt. Für Anwohner, Geschäfte und Autofahrer in der Vega Baja ist das relevant, weil die Straße nicht nur neue Gehwege und Fahrbahnen bekommen soll, sondern auch eine neue Verkehrsführung mit zwei Kreisverkehren und einen durchgehenden Radweg.
Das Rathaus hat die Arbeiten für 2.370.888,51 Euro inklusive Mehrwertsteuer ausgeschrieben. Der Abschnitt reicht von der Calle Doctor Sirvent bis zur Avenida Daya Nueva. Ziel ist es, die Mobilität zu verbessern, den Fußgängerverkehr besser zugänglich zu machen und die Verbindung zum innerstädtischen Geschäftsbereich zu stärken.
Das Projekt ist Teil des integrierten Aktionsplans „Almoradí Corazón de la Vega Baja“ und wird von der Europäischen Union über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mitfinanziert.
Was gebaut werden soll
Geplant ist eine komplette Umgestaltung des Straßenraums. Dazu gehören neue Beläge auf Gehwegen und Fahrbahn, Änderungen bei Parkflächen, Mittelinseln und Zebrastreifen sowie zwei neue Kreisverkehre an Kreuzungen der Avenida.
Der neue Radweg soll drei Meter breit werden und an bestehende Radwege anschließen. Vorgesehen sind zudem bauliche Trennelemente, neue Bodenmarkierungen und Verkehrsschilder sowie besondere Lösungen für Querungen an Kreuzungen und Kreisverkehren.
Auf den Gehwegen sind mehr als 4.978 Quadratmeter neuer Belag vorgesehen. Dazu kommen taktile Flächen für Menschen mit Sehbehinderung. Auf der Fahrbahn soll der alte Asphalt abgefräst, beschädigte Stellen repariert und eine neue Deckschicht aufgebracht werden. Außerdem sollen rund 1.500 laufende Meter Bordstein und knapp 2.470 Quadratmeter Terrazzobelag entfernt werden.
Neue Leitungen und LED-Beleuchtung
Teil des Projekts ist auch die Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur. Geplant ist der Austausch von 1.205 Metern Trinkwasserleitungen: 682 Meter mit 150 Millimetern Durchmesser und 523 Meter mit 200 Millimetern. Hinzu kommen 36 Hausanschlüsse, Ventile zur Netzabschnittssteuerung und fünf neue Hydranten.
Auch die Straßenbeleuchtung soll vollständig erneuert werden. Vorgesehen sind 36 neue zwölf Meter hohe Masten mit jeweils zwei LED-Leuchten in unterschiedlicher Höhe, eine für die Fahrbahn und eine für Gehwege und Fußgängerbereiche. Insgesamt sollen 72 LED-Leuchten installiert werden. Geplant sind außerdem neue unterirdische Stromleitungen, Schächte und Steuerungssysteme sowie eine dekorative Beleuchtung an den Kreisverkehren und Anpassungen an den Anlagen zur Verkehrsregelung.
Zusätzlich will die Stadt Leerrohre für Telekommunikation verlegen. Damit sollen die bestehenden Freileitungen später unter die Erde verlegt und die spätere Ansiedlung neuer Anbieter erleichtert werden.
Fünf Monate Bauzeit
Zum Projekt gehören außerdem neue Bäume, Grünflächen, Stadtmobiliar wie Bänke, Papierkörbe, Fahrradständer und Wartehäuschen für den öffentlichen Verkehr. Auch die Verkehrszeichen und die Sicherung der Fußgängerüberwege werden erneuert, unter anderem mit beleuchteten Warnsystemen für Autofahrer.
Firmen können ihre Angebote bis zum 6. November 2026 um 12 Uhr einreichen. Das Verfahren läuft als vereinfachtes offenes Vergabeverfahren. Die Wertung berücksichtigt vor allem den Preis mit 75 Prozent; 25 Prozent entfallen auf die technische Beschreibung der Bieter. Nach Vertragsabschluss und Baubeginn ist für die Arbeiten eine Bauzeit von fünf Monaten vorgesehen.


