
Führerschein-Verlängerung ab 65: Katalonien prüft Zentren
Symbolbild, KI-generiert
Der Servei Català de Trànsit, die katalanische Verkehrsaufsicht, will prüfen, ob die Verlängerung von Führerscheinen für Menschen ab 65 korrekt erfolgt. Im Mittelpunkt stehen medizinische Zentren in Katalonien, in denen die Untersuchungen für die Verlängerung stattfinden.
Das berichtet die Zeitung El Periódico. Trànsit reagiert damit auf eine in bestimmten Teilen Kataloniens festgestellte höhere Unfallbelastung in dieser Altersgruppe. Auch die Mossos d'Esquadra haben Fälle festgestellt, in denen Menschen über 65 ihren Führerschein behalten haben, obwohl mögliche Einschränkungen für sicheres Fahren vorlagen und sie die medizinischen Untersuchungen in bestimmten Verlängerungszentren bestanden hatten. Trànsit will deshalb gemeinsam mit dem katalanischen Gesundheitsressort diese Zentren überwachen, um sicherzustellen, dass sie die Vorschriften einhalten.
In Spanien gibt es keine Höchstaltersgrenze zum Autofahren. Die Verlängerung hängt von den körperlichen und kognitiven Fähigkeiten der jeweiligen Person ab. Ab 65 Jahren werden Pkw-Führerscheine alle fünf Jahre verlängert; dieser Zeitraum kann bei gesundheitlichen Problemen verkürzt werden.
Die spanische Verkehrsbehörde DGT (Dirección General de Tráfico) hält daran fest, älteren Menschen den Führerschein nicht allein wegen ihres Alters zu entziehen. Stattdessen sollen Führerscheine bei eingeschränkten, aber nicht schwerwiegend verlorenen Fähigkeiten mit Auflagen verlängert werden. Welche Auflagen nötig sind, müssen die Untersuchungsstellen bei der Verlängerung bewerten.
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