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Elche: Betreiberwechsel in Residenz Altabix verzögert sich

Titelkarte: Elche: Betreiberwechsel in Residenz Altabix verzögert sich (mit KI-Illustration).

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 5. November 2026, 11:28 Uhr

In der Seniorenresidenz Altabix in Elche ist der neue Betreiber zwar offiziell vorgeschlagen, der Vertragsabschluss steht aber noch aus. Bis zur Unterzeichnung werden laut Quelle noch mehrere Wochen vergehen.

Für Bewohner der Seniorenresidenz Altabix in Elche, ihre Angehörigen und die Beschäftigten bleibt der Betreiberwechsel weiter offen. Eulen Servicios Sociosanitarios ist inzwischen offiziell als künftiger Betreiber vorgeschlagen. Bevor der Vertrag unterschrieben werden kann, muss jedoch zunächst die Conselleria de Servicios Sociales den Vergabevorschlag billigen; danach sind die vorgeschriebenen Unterlagen für den Vertragsabschluss anzufordern und zu prüfen. Laut Alicante Plaza wird das noch mehrere Wochen dauern.

Die Vergabe hatte sich schon seit dem Sommer hingezogen. Bereits im Juli war Eulen als bestbewertetes Unternehmen unter insgesamt acht Anbietern hervorgegangen. Offiziell vorgeschlagen wurde die Firma aber erst am 7. Oktober. Hintergrund waren laut Bericht aufwendige Aktenprüfungen zwischen August und Oktober, interne Verwaltungsprobleme und Fehler im Vergabegremium.

Warum sich das Verfahren weiter verzögert hat

Zwischen August und Oktober musste das Vergabeverfahren mehrfach überprüft und teils zurückgesetzt werden. Nach dem Bericht erfüllten die Unternehmen SAR Residencial y Asistencial und Aralia Servicios Sociosanitarios Vorgaben unter anderem zum Einsatz von Personal mit Behinderung und zur materiellen Ausstattung nicht ausreichend. Deren Angebote wurden deshalb als zurückgezogen behandelt und die Vergabe der verfügbaren Lose neu geordnet.

Hinzu kam ein formaler Fehler im Vergabegremium. Eine Vertreterin der regionalen Generaldirektion für sozial-sanitäre Infrastruktur durfte nicht als Vorsitzende mitwirken, weil sie selbst die Ausschreibungsunterlagen unterzeichnet hatte. Deshalb wurden am 1. Oktober Beschlüsse aus Sitzungen im September aufgehoben und das Verfahren zurückversetzt. Sitzungen wurden an vier Terminen ausgesetzt: am 19. August, 23. September, 1. Oktober und 6. Oktober.

Auch ein Antrag eines beteiligten Unternehmens, das Verfahren vorsorglich zu stoppen, blieb ohne Erfolg. Das zentrale spanische Vertragsgericht lehnte ihn laut Bericht ab.

Was über den neuen Vertrag bekannt ist

Die Residenz verfügt über 136 Plätze, davon 116 Wohnplätze und 20 Plätze im Tageszentrum. Für den neuen Vertrag sind laut Bericht 4,6 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen, bisher sind es 2,9 Millionen. Das sind 1,7 Millionen Euro mehr und rund 58,6 Prozent über dem bisherigen Betrag. Die Ausschreibungsunterlagen sprechen zugleich von einer Preissteigerung um 40 Prozent.

Die Laufzeit des Vertrags beträgt drei Jahre, mit möglicher Verlängerung um zwei weitere Jahre. Für die ersten drei Jahre liegt der berechnete Höchstbetrag bei 14,1 Millionen Euro, bei voller Verlängerung bei 22,6 Millionen Euro für fünf Jahre. Pro Platz und Tag soll das Angebot von Eulen bei 92,40 Euro liegen.

Für die neue Vertragsphase ist im Schnitt Personal für 73,60 Stellen vorgesehen. Davon entfallen 49,6 auf die direkte Betreuung, darunter mehr als 37 Pflegehilfskräfte und mehr als 5 Pflegekräfte. Hinzu kommen je eine Fachkraft für Medizin, Psychologie, Physiotherapie, soziale Therapie, Sozialarbeit und Tasco sowie die Leitung und 23 Beschäftigte in weiteren Diensten.

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