Mehrere Autos fahren auf einer breiten Wohnstraße mit Mittelmeerblick, gesäumt von Apartmenthäusern, Gehwegen, Palmen und einzelnen Passanten (KI-Symbolbild).
Elche

Arenales del Sol: Streit um Einbahnstraße dauert an

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 30. Oktober 2026, 11:52 Uhr

Das Rathaus von Elche hält vorerst an der Einbahnregelung auf der Avenida San Bartolomé de Tirajana fest und verweist auf eine noch ausstehende Bewertung der Policía Local. Zugleich will eine Anwohnervereinigung im Oktober neue Unterstützung gegen die Verkehrsführung sammeln.

In Arenales del Sol will eine Anwohnervereinigung den Widerstand gegen die Einbahnregelung auf der Avenida San Bartolomé de Tirajana neu organisieren. Laut Información bereitet sie im Oktober eine neue Offensive vor, obwohl seit der Neuordnung des Verkehrs durch PP und Vox noch kein Jahr vergangen ist.

Die Vereinigung will erneut Händler und Eigentümergemeinschaften einbinden und vom Rathaus in Elche verlangen, auf der Straße wieder Verkehr in beide Richtungen zuzulassen. Nach Darstellung der Anwohner hat auch die Hauptsaison sie nicht überzeugt, dass die Änderung eine Verbesserung war.

Das Rathaus verteidigt die Maßnahme weiter. Nach Angaben der Stadt gab es in den Monaten mit dem stärksten Verkehr keine Zwischenfälle, und die Änderung sei aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen, wie in anderen europäischen Städten.

Betroffene Anwohner und Geschäfte

Die Vereinigung erklärt, einige Bewohner müssten seit der Umstellung einen Umweg von mehr als zwei Kilometern fahren, um mit dem Auto nach Hause zu kommen. Nach ihrer Schätzung betrifft das mehr als 700 Eigentümer in dem Bereich auf Höhe des Sozialzentrums in Richtung Santa Pola.

Für diesen Abschnitt hatte sich die Stadtregierung grundsätzlich offen gezeigt, den Verkehr wieder in beide Richtungen zuzulassen, wenn die Policía Local bestätigt, dass die Änderung vorteilhaft wäre.

Auch unter den Geschäften fällt das Bild laut dem Bericht unterschiedlich aus. Manche sprechen von Nachteilen, weil Kunden nun über parallele Nebenstraßen kommen müssen und die Betriebe an der Avenida aus Richtung Elche und Alicante nicht direkt anfahren können. Andere sagen, die Änderung habe sich kaum ausgewirkt oder der Sommer sei gut gelaufen.

Offene Fragen und mögliche Änderungen

Nach Angaben der Vereinigung haben einige Wohnanlagen Anpassungen an Ein- und Ausfahrten noch nicht umgesetzt, weil sie befürchten, dass die Straße in einigen Monaten erneut verändert werden könnte. Außerdem berichten Bewohner von Problemen für große Fahrzeuge; in manchen Anlagen könne ein Abschleppwagen wegen enger Kurven nicht einfahren.

Eine teilweise Rückkehr zum Gegenverkehr wäre nach Darstellung des Rathauses nicht ohne Umbau möglich. Falls nur der letzte Abschnitt wieder für beide Richtungen geöffnet würde, müsste laut Bericht eine Anpassung gebaut werden, um das Abbiegen zu erleichtern. Das könnte an manchen Ecken bedeuten, dass ein Meter Gehweg beansprucht wird.

Die Vereinigung kündigt an, nach dem Feiertagswochenende im Oktober ein Treffen mit Unternehmern und Vertretern von Wohnanlagen einzuberufen, um die Bereitschaft für neuen Druck auf die Stadt auszuloten. Falls das Rathaus keine Lösung anbietet oder die Unterlagen zur Begründung der Umstellung nicht vorlegt, ziehen die Anwohner nach eigenen Angaben auch Mobilisierungen in Betracht.

Nach Angaben der Vereinigung wurde den Anwohnern bisher kein technischer oder polizeilicher Bericht gezeigt, der die Umstellung stützt. Aus dem Bereich Pedanías hieß es laut Información zum Ende des Sommers, das Rathaus warte noch auf eine Bewertung der Policía Local zum Verkehrsverhalten nach der Reform.

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