Alicante

Alicante erneuert Stadt-Website: mehr Sicherheit, mehr Sprachen

Titelkarte: Alicante erneuert Stadt-Website: mehr Sicherheit, mehr Sprachen (mit KI-Illustration).

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 31. Oktober 2026, 03:01 Uhr

Alicante schreibt die Erneuerung von alicante.es aus. Geplant ist ein moderneres Internetportal mit besserer Bedienung und technischer Vorbereitung auf zusätzliche Sprachen.

Die Stadt Alicante will ihr Internetportal alicante.es technisch erneuern. Für Nutzer wichtig sind dabei vor allem eine einfachere Navigation, bessere Nutzung auf Mobilgeräten, mehr Sicherheit und die Möglichkeit, später weitere Sprachversionen einzubinden.

Das Grundbudget der Ausschreibung beträgt 120.757,40 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Nach der Vertragsunterzeichnung sind für die Umsetzung zehn Monate vorgesehen.

Was sich ändern soll

Geplant ist mehr als ein neues Erscheinungsbild. Die Stadt will Inhalte und Menüs neu ordnen, damit Nachrichten, Aktivitäten, Informationen zu städtischen Dienstleistungen und Verwaltungsverfahren leichter zu finden sind. Dazu soll ein erweitertes Suchsystem kommen, das Informationen schneller und genauer auffindbar macht.

Außerdem soll die Website auf Handys, Tablets und Computern gut nutzbar sein. Vorgesehen sind auch schnellere Ladezeiten, bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen, eine überarbeitete Struktur und ein neues visuelles Design.

Weitere Sprachen nur als Option

Der neue Internetauftritt muss die Inhalte weiter auf Kastilisch und Valencianisch anbieten. Zugleich soll die Plattform technisch darauf vorbereitet sein, später weitere Sprachen einzubinden, falls die Stadt das für nötig hält. Welche Sprachen das sein könnten und wann sie dazukommen würden, steht in den Unterlagen nicht.

Mehr Schutz für Portal und Zugänge

Ein Schwerpunkt ist die Sicherheit. Das neue Portal soll mit der neuesten stabilen verfügbaren Version des bisherigen Content-Management-Systems laufen. Vorgesehen sind Schutzmaßnahmen gegen manipulierte Webadressen, eingeschleusten Programmcode, unberechtigte Zugriffe mit erweiterten Rechten und sogenannte Denial-of-Service-Angriffe, die eine Website ausbremsen oder lahmlegen können.

Hinzu kommen sichere HTTPS-Verbindungen, Sicherheitsupdates, Backups und Wiederherstellungsmechanismen. Das System soll Aktivitäten protokollieren und verhindern, dass Unbefugte Inhalte verändern oder weitergeben.

Auch der interne Bereich für städtische Mitarbeiter soll besser abgesichert werden. Geplant sind die Einbindung der städtischen Identifizierungssysteme und der staatlichen Plattform Cl@ve, über die man sich in Spanien bei vielen Behörden online ausweisen kann. Außerdem sollen die Zugänge stärker abgesichert und Berechtigungen nach Aufgaben begrenzt werden.

Barrierefreiheit und alte Links

Die künftige Website muss die gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit mindestens auf Niveau AA erfüllen. Das soll automatisch und manuell geprüft werden; festgestellte Mängel müssen korrigiert werden. Damit sollen auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderung das Portal unter gleichen Bedingungen nutzen können.

Bestehende Inhalte werden auf die neue Plattform übertragen, ebenso Formulare, Nutzer und Datenstrukturen. Alte Internetadressen sollen per Weiterleitung erhalten bleiben, damit vorhandene Links nicht ins Leere führen.

Verknüpfung mit Online-Diensten bleibt

Erhalten bleiben müssen auch die Anbindungen an andere städtische Dienste. Dazu gehören die elektronische Verwaltungsstelle, die Kulturagenda, das Portal „Alicante se mueve“, der virtuelle Assistent ALI und das Transparenz-Indikatorensystem der Stadt.

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