
Provinz Alicante verschiebt 180 Planifica-Projekte auf 2027
Symbolbild, KI-generiert
In der Provinz Alicante verschiebt sich die Ausführung von 180 Bauprojekten aus dem Programm Planifica. Die Provinzverwaltung hat am 2026-11-03 im Infrastrukturausschuss eine Neugewichtung der Jahresraten beschlossen, durch die im aktuellen Haushalt eingeplante Mittel frei werden und die finanzielle Verpflichtung auf 2027 und 2028 verlagert wird.
Alicante Plaza berichtet, dass die betroffenen Maßnahmen damit 2026 praktisch nicht mehr ausgeführt werden. Für 2027 steigen die vorgesehenen Mittel um knapp 114 Prozent, für 2028 um 323 Prozent.
Was beschlossen wurde
Von der Änderung betroffen sind 180 Vorhaben verschiedener Rathäuser in der Provinz. Nach der beschlossenen Neuregelung konzentriert sich der finanzielle Aufwand auf die Jahre 2027 und 2028 statt auf 2026.
Kritik aus der Provinzpolitik
Die sozialistische Provinzabgeordnete Isabel López kritisiert, die Entscheidung verschiebe Investitionen, statt ihre Ausführung zu sichern. Sie verweist darauf, dass Gemeinden Verlässlichkeit bei Finanzierung und Fristen brauchten.
López nennt außerdem die Unsicherheit für Rathäuser, die Verwaltungsverfahren bereits eingeleitet haben oder sich schon in Vergabeverfahren befinden. Sie fordert von der Provinzregierung eine klare Erklärung der Folgen für jede betroffene Gemeinde und Garantien dafür, dass keine Maßnahme durch die veränderten Jahresraten gefährdet wird.


