Zu sehen ist ein modernes Büro einer öffentlichen Anlaufstelle mit Schalterarbeitsplätzen, sitzenden Besuchern, Mitarbeitenden in Beratungsgesprächen und einem Prospektständer mit Wohnungs- und Immobilienbroschüren (KI-Symbolbild).
Torrevieja

Torrevieja richtet Wohnungsstelle im Rathaus ein

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 19. Oktober 2026, 09:01 Uhr

Bürger in Torrevieja können sich seit dem 15. Oktober 2026 zu Fragen rund um den Zugang zu Wohnraum beraten lassen. Öffentliche Wohnungen kann die neue städtische Wohnungsstelle vorerst nicht anbieten.

Torrevieja hat seit Donnerstag, 15. Oktober 2026, eine neue Oficina Municipal de Vivienda, also eine städtische Wohnungsstelle. Die Anlaufstelle soll Bürgern Informationen, Orientierung und Beratung zum Zugang zu Wohnraum geben. Bürgermeister Eduardo Dolón stellte sie als kommunale Anlaufstelle für entsprechende Fragen vor.

Wichtig ist zugleich die Grenze des neuen Angebots: Die Stadt kann dort derzeit keine einzige öffentliche oder geförderte Wohnung anbieten. Nach dem Bericht der Zeitung sind in Torrevieja im Rahmen des Plan Vive zwar mehr als 800 Wohnungen an Livanto sowie die murcianischen Firmen Grupo Hozono und Urdecon vergeben worden. Auf den städtischen Grundstücken hat der Bau bislang aber noch nicht begonnen.

Was die neue Stelle leisten soll

Nach Angaben des Rathauses dient die Wohnungsstelle dazu, Bürger über den Zugang zu Wohnraum zu informieren und zu beraten. Die Stadt spricht von einem Angebot, das die kommunalen Ressourcen und Dienste in diesem Bereich näher an die Einwohner bringen soll.

Die neuen Büros liegen an der Calle Caballero de Rodas, Ecke Clemente Gosálvez. Das Gebäude wurde für 199.423 Euro inklusive Mehrwertsteuer umgebaut. Hinzu kommt laut Información eine Miete von 2.700 Euro im Monat, die das Rathaus seit Februar 2025 zahlt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Räume tatsächlich für städtische Zwecke bezogen wurden, summiert sich das laut Bericht auf 54.000 Euro.

Keine Wohnungen aus dem Plan Vive verfügbar

Wer auf konkrete öffentliche Wohnungen hofft, bekommt dort vorerst nur Auskunft, aber noch kein Angebot. In Torrevieja sind nach dem Bericht mehr als 800 Wohnungen im Plan Vive an Livanto sowie die murcianischen Firmen Grupo Hozono und Urdecon vergeben worden. Gebaut wird bislang aber nicht.

Ein Teilprojekt mit 36 Wohnungen liegt in La Manguilla an der Playa de La Mata. Dafür gibt es nach Angaben von Bürgermeister Dolón bereits eine erteilte Baugenehmigung. Das Projekt habe aber geändert werden müssen, nachdem die Generalitat die Preise für öffentliche Wohnungen nach oben angepasst habe. Genannt wird ein Verkaufspreis von 230.000 Euro für Wohnungen mit 100 Quadratmetern.

Der Großteil der angekündigten Wohnungen ist für die zweite Phase der Urbanisation La Hoya vorgesehen. Dort fehlt den Flächen laut Bericht noch der Status eines baureifen Grundstücks. Genannt werden fehlende Basisleistungen wie Gehwege, Belag, Straßenbeleuchtung, Kanalisation und Wasserversorgung.

Anmeldung soll in den nächsten Wochen starten

Nach Angaben von Bürgermeister Dolón soll in den nächsten Wochen die Einschreibung für Interessenten an diesen Wohnungen geöffnet werden. Die Stadt selbst werde die Wohnungen aber nicht vermarkten, sondern als Vermittlerin auftreten.

Zwei Mitarbeiter für Wohnen

Zum Start arbeiten im Bereich Wohnen zwei Personen. Der ebenfalls in die neuen Räume verlegte Bereich Patrimonio, also das städtische Liegenschafts- und Vermögensamt, hat dort neun Mitarbeiter. Insgesamt gibt es Platz für 19 Arbeitsplätze sowie Besprechungsräume und Bereiche für den Publikumsverkehr.

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