
Santa Pola fordert erneut ganzjährigen Notarzt-Stützpunkt
Symbolbild, KI-generiert
Santa Pola hat bei der Regionalregierung erneut eine ganzjährige Basis des Rettungsdienstes SAMU gefordert. Das Rathaus trug die Bitte am Montag bei einem Treffen mit Gesundheitsminister Marciano Gómez vor und verwies dabei auf das Bevölkerungswachstum der Stadt auf mehr als 40.000 Einwohner.
Der Hintergrund: Derzeit verfügt Santa Pola nur im Juli und August über eine SAMU-Basis. In diesen Monaten steigt die Einwohnerzahl durch Zweitwohnsitze und Besucher deutlich an. Nach Darstellung des Rathauses ist der Bedarf an Notfallversorgung aber längst nicht mehr nur auf den Sommer beschränkt.
SAMU ist der ärztlich besetzte Rettungsdienst für schwere medizinische Notfälle. Nach Angaben der Zeitung Información verlangt die Gemeinde seit Jahren, dass dieser Dienst das ganze Jahr über in Santa Pola verfügbar ist.
Forderung seit mehr als einem Jahrzehnt
Die Forderung ist nicht neu. Im Februar 2021 verlangte das Plenum einstimmig eine SAMU-Einheit „24 Stunden das ganze Jahr über“. 2022 beschloss die Ratsversammlung erneut einstimmig, bei der Generalitat einen dauerhaften SAMU für Santa Pola zu beantragen.
Bei dem Treffen zwischen Bürgermeisterin Loreto Serrano und dem Regionalminister ging es außerdem um die Gesundheitsversorgung im Sommer. Das Rathaus sprach dabei auch über Beschwerden wegen Verzögerungen in der Primärversorgung und brachte diese mit Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen wegen fehlenden Gesundheitspersonals in Verbindung.
Auch Gran Alacant Thema
Besprochen wurde zudem die Lage des künftigen zusätzlichen Gesundheitszentrums in Gran Alacant. Nach Angaben des Rathauses wurde das Verfahren zur Vergabe der Erschließungsarbeiten auf dem Grundstück in der Calle Monte de Santa Pola eingeleitet. Dort ist das Gesundheitszentrum vorgesehen.
Die wichtigsten Neuigkeiten an der Costa Blanca und der Costa Cálida. Jetzt Meridiano Nachrichten als bevorzugte Quelle auf Google wählen!
Als bevorzugte Quelle wählen