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Altea schließt Markthalle und Juzgado de Paz zum 31. Oktober

Titelkarte: Altea schließt Markthalle und Juzgado de Paz zum 31. Oktober (mit KI-Illustration).

Symbolbild, KI-generiert

AVon · 30. Oktober 2026, 16:35 Uhr

In Altea schließen die städtische Markthalle und das Juzgado de Paz am 31. Oktober aus Sicherheitsgründen. Anlass sind strukturelle Mängel an Fundament und Pfeilern des Gebäudes.

In Altea schließen der Mercado Municipal und das Juzgado de Paz am Samstag, 31. Oktober 2026. Betroffen ist das gemeinsame Gebäude der städtischen Markthalle und der Friedensrichterstelle. Grund sind strukturelle Mängel an Fundament und Pfeilern.

Bürgermeister Diego Zaragozí und Handelsstadtrat José María Borja kündigten die Schließung am Donnerstag, 29. Oktober 2026, an. Die Stadt folgt dabei den Empfehlungen der städtischen Techniker, nachdem die Eigentümergemeinschaft am 6. August ein Gutachten eines externen Architekten vorgelegt hatte. Darin wird eine Verstärkung der Fundamentierung des Gebäudes und seiner Pfeiler verlangt, damit die Stabilität gesichert ist.

Warum das Gebäude geschlossen wird

Diego Zaragozí sagte, die Stadt könne die öffentliche Nutzung des Gebäudes nicht aufrechterhalten, wenn die technischen Schlussfolgerungen bekannt seien. Das Marktgebäude wurde 1971 eröffnet. Es gehört zu 50,5 Prozent Caixaltea und zu 49,5 Prozent dem Rathaus von Altea.

Ausgangspunkt war ein Bauantrag von Caixaltea, die den für ihre Stiftung bestimmten Teil des Gebäudes anpassen und zwei neue Etagen errichten will. Dafür musste geprüft werden, ob Struktur und Fundament die geplanten Maßnahmen tragen können. Das im August vorgelegte Gutachten kam zu dem Schluss, dass weitergehende Eingriffe nötig sind, darunter die Verstärkung der Fundamentierung der gesamten Gebäudeebene mit einer rund 70 Zentimeter dicken Betonplatte sowie die Verstärkung der Pfeiler.

Wie lange die Arbeiten dauern sollen

Für die Sanierung wird eine Dauer von 14 Monaten veranschlagt. Ein endgültiges Ausführungsbudget liegt noch nicht vor. Die Arbeiten an den Gemeinschaftsteilen des Gebäudes, vor allem an Fundament und Pfeilern, sollen zwischen Rathaus und Caixaltea nach ihren Eigentumsanteilen aufgeteilt werden: 49,5 Prozent trägt die Stadt, 50,5 Prozent die Finanzinstitution.

Die Eigentümergemeinschaft arbeitet bereits an der Ausschreibung der Bauarbeiten. Ziel ist, dass sie noch vor Ende 2026 beginnen. Technisch soll außerdem geprüft werden, ob ein Teil des Marktbetriebs vor Abschluss aller Arbeiten wieder aufgenommen werden kann.

Was mit dem Juzgado de Paz passiert

Das Juzgado de Paz, eine örtliche Friedensrichterstelle für einfache Register- und Justizangelegenheiten, zieht zunächst in die Casa de l’Aigua um. Später soll es dauerhaft in ein Lokal in der Calle Zubeldía 9 wechseln, dessen Kauf der Stadtrat von Altea am 1. Oktober 2026 mit einer Haushaltsänderung beschlossen hat. Vor der Nutzung muss dieses Lokal noch angepasst werden.

Für die Übergangslösung in der Casa de l’Aigua nannte die Stadt eine Dauer von zwei Monaten.

Was mit dem Markt passiert

Neun der zwölf Marktstände sollen während der Bauzeit in einen provisorischen Markt umziehen. Vorgesehen ist dafür eine überdachte Metallstruktur auf der Plaza del Ayuntamiento neben dem Steg an der Casa Consistorial über die TRAM-Strecke.

Die Stadt prüfte seit Ende Juli verschiedene Ausweichorte, fand im Ortszentrum aber keinen geeigneten Platz für alle Stände. Die provisorische Anlage soll rund 200 Quadratmeter groß sein und die für einen Lebensmittelmarkt nötigen Anschlüsse und Dienste bekommen, darunter Wasser, Abflüsse, ausreichend Strom für Kühlgeräte, Toiletten, Müllentsorgung sowie Lade- und Entladezonen.

Wann dieser Ersatzmarkt öffnet, steht noch nicht fest. Die ursprüngliche Erwartung, ihn in der Woche ab dem 2. November 2026 bereitzuhaben, kann die Stadt nicht einhalten. Sie will die Anlage nun so schnell wie möglich in Betrieb nehmen.

Für die Übergangslösung hat das Rathaus 408.000 Euro vorgesehen: 283.000 Euro für die Miete der Struktur für 14 Monate und 125.000 Euro im Zusammenhang mit einer Vereinbarung mit der Handelskammer von Alicante, um Umzug und Anpassung der Stände zu erleichtern.

Quelle: Información

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